Privathaftpflichtversicherung: Kind rechnet Beträge aus

Privathaftpflichtversicherung: die Kosten

Vincent R. -

Die Privathaftpflichtversicherung in der Schweiz kostet verhältnismässig wenig. Dieser Artikel zeigt dir, welche Faktoren deine Prämien beeinflussen und wie du zum besten Angebot kommst.

Privathaftpflichtversicherung in der Schweiz Kosten:

Zusammenfassung

  • Die Höhe der Kosten deiner Privathaftpflichtversicherung hängt zum einen davon ab, ob sie für dich als Einzelperson oder den ganzen Haushalt gilt.

  • Weitere Einflussfaktoren sind vergangene Schadenfälle, dein gewählter Selbstbehalt und die Deckungssumme.

  • Zusatzversicherungen wie die Fremdlenkerversicherung erhöhen zwar die Prämie, sind aber sehr beliebt.

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Was kostet eine Privathaftpflicht im Jahr?

Für eine Privathaftpflichtversicherung zahlt man in der Schweiz meist zwischen 100 und 250 Franken pro Jahr. Das ist nicht viel Geld, wenn man bedenkt, dass du dich damit gegen Schäden in Millionenhöhe absicherst.

Mehr über die Definition und Deckung der Privathaftpflicht findest du hier.

Privathaftpflicht Kosten: Von welchen Faktoren hängen meine Prämien ab?

Vor dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung schätzen Anbieter das Risiko dafür ein, dass du in Zukunft einen Schaden verursachst. Darauf basierend werden deine Prämien berechnet.

Es gilt: Je höher das Schadenrisiko, desto höher sind die Prämien. Wie genau dein Risikoprofil berechnet wird, verraten Versicherungen jedoch nicht.

Sie berücksichtigen aber fast immer Personendaten wie Alter oder Wohnort. Diese Daten werden genutzt, um mit Hilfe von Statistiken möglichst genaue Vorhersagen zu deinem Risikoprofil zu machen. Ausserdem spielen die untenstehenden Faktoren eine wichtige Rolle:

Haushaltsmitglieder

Privathaftpflichtversicherungen können nicht nur für Einzelpersonen abgeschlossen werden, sondern auch für ganze Haushalte. Natürlich steigt das Risiko für einen Schaden, wenn mehrere Personen gemeinsam versichert sind.

Weil du so aber auch die Prämien aufteilst, kannst du mit einer gemeinsamen Haftpflicht trotzdem Geld sparen. Übrigens besteht diese Möglichkeit nicht nur für Familien und Paare, sondern auch für Wohngemeinschaften.

Wohnsituation

Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die du an deiner gemieteten Wohnung verursachst. Bist du selber Eigentümer:in, ist das nicht der Fall. Deshalb sind die Versicherungsprämien bei Mietwohnungen meist höher.

In einigen Mietverträgen wird sogar eine Privathaftpflichtversicherung vorgeschrieben – vor allem dann, wenn du noch ein Haustier hast.

Vergangene Schadenfälle

Versicherungsanbieter sind logischrweise froh, wenn du nur selten (oder gar nie) mit einem Schadenfall um die Ecke kommst. So sparen sie Geld. Deshalb musst du beim Vertragsabschluss angeben, ob du in den vergangenen fünf Jahren Schäden angemeldet hattest oder nicht.

Ausserdem wirst du häufig gefragt, ob dir in diesem Zeitraum eine Police gekündigt oder nur mit erschwerten Bedingungen weitergeführt wurde. All das sind Faktoren, die zu einer höheren Prämie beitragen können.

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So beeinflusst du die Kosten deiner privaten Haftpflichtversicherung

Du kannst deine Kosten bis zu einem gewissen Grad aber auch selbst steuern. Beim Abschluss einer Versicherung musst du nämlich einige wichtige Entscheidungen treffen, die deine Prämien beeinflussen:

Selbstbehalt

Bei einem Schadenfall übernimmt die Privathaftpflichtversicherung fast nie die gesamten Kosten. Einen gewissen Betrag musst du selbst bezahlen. Das ist der Selbstbehalt. Meistens liegt dieser bei 200 Franken, aber du kannst ihn häufig nach deinen Bedürfnissen anpassen.

Bei einem hohen Selbstbehalt musst du in der Regel niedrigere Prämien zahlen als bei einem tiefen. Aber aufgepasst: Wenn dein Selbstbehalt höher ist als die entstandenen Kosten, zahlt die Versicherung logischerweise nichts. In diesen Fällen lohnt es sich somit gar nicht erst, den Schaden anzumelden.

Deckungssumme

Häufig beträgt die Deckungssumme einer Privathaftpflichtversicherung 5 bis 10 Millionen Franken. Das ist der maximale Betrag, der die Versicherung für einen Schaden zahlen würde. Für eine höhere Deckungssumme sind natürlich auch die Prämien etwas höher.

So hohe Deckungssummen haben aber ihre Berechtigung: Wenn du einen Unfall verursachst, bei dem sich Personen ernsthaft verletzen, können die Kosten für die Folgeschäden wie jahrelange Therapien oder Arbeitsunfähigkeit schnell Dimensionen erreichen, die du dir nicht vorstellen willst.

Zusatzversicherungen

Die meisten Anbieter offerieren Zusatzversicherungen. In der Schweiz sind besonders die Fremdlenkerversicherung und der Grobfahrlässigkeitsschutz beliebt. Mit jedem Zusatz steigen zwar deine Prämien, dafür bist du auch besser abgesichert.

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